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Popunder: Was ist dieses Format, wofür eignet es sich, wie effektiv ist es und wo sollte man es einführen?

Popunder: Was ist dieses Format, wofür eignet es sich, wie effektiv ist es und wo sollte man es einführen?

Popunder bleibt eines der beliebtesten Formate in der Online-Werbung – dank hoher Traffic-Volumina, hervorragender Skalierbarkeit und hoher Effizienz in Performance-Kampagnen. In diesem Artikel erklären wir, wie das Format funktioniert, für welche Produkte es sich eignet, welche Strategien sein Potenzial entfalten und wie man die Ergebnisse von Werbekampagnen richtig bewertet.

Was ist Popunder?

Popunder ist ein Werbeformat, bei dem nach einer Nutzeraktion auf der Website im Hintergrund ein neuer Tab mit einer Werbeseite geöffnet wird. Dieser wird sichtbar, sobald der Nutzer das Lesen der Hauptseite beendet oder zwischen den Fenstern wechselt.

Im Gegensatz zu Pop-ups verdeckt ein Popunder nicht die eigentliche Seite und unterbricht den Nutzerfluss weniger stark. Gleichzeitig erhält der Werbetreibende einen zusätzlichen Kontaktpunkt mit der Zielgruppe sowie Zugriff auf große Traffic-Mengen zu vergleichsweise geringen Kosten.

Vorteile des Formats:

  • Hohes Volumen und Skalierbarkeit: Popunder ermöglicht es, schnell viele Klicks zu generieren, und eignet sich hervorragend für Kampagnen mit hoher Reichweite. Das Format ist besonders praktisch, um erprobte Setups auf neue Quellen und GEOs zu skalieren.

  • Geringe Traffic-Kosten: Popunder-Traffic ist in der Regel günstiger als viele andere Formate. Das erlaubt es, Kampagnen mit einem kleinen Budget zu testen, Statistiken zu sammeln und schwache Quellen abzuschalten.

  • Breites Targeting: Das Format ist in vielen Ländern und auf Websites unterschiedlichster Themenbereiche verfügbar. Man kann Targeting nach Regionen, Geräten, Betriebssystemen und weiteren Parametern einstellen.

  • Einfache Erstellung: Für den Start werden keine Banner oder Videos benötigt. Die Hauptrolle spielt die Zielseite – der Fokus liegt somit ganz auf Landingpage, Prelander und Funnel.

  • Schneller Datenerwerb: Große Traffic-Mengen ermöglichen eine zügige Auswertung von Quellen, Geräten, Browsern und anderen Segmenten, um schnell zur Optimierung überzugehen.

  • Hohes Skalierungspotenzial: Eine erfolgreiche Kampagne lässt sich durch die Erhöhung von Geboten und Budget, die Einbindung neuer Quellen sowie den Start in weiteren GEOs leicht ausweiten.

  • Flexibilität der Funnels: Traffic kann direkt auf die Landingpage geleitet werden oder über Prelander, Quizzes, Schaufenster-Seiten oder andere Zwischenschritte führen.

  • Geringere Störung: Die Werbeseite öffnet sich im Hintergrund-Tab, sodass der Nutzer die Hauptseite ungestört weiter nutzen kann und die Anzeige erst später sieht.

Nachteile von Popunder

Wie jedes Format erfordert auch Popunder kontinuierliches Testen und regelmäßige Optimierung.

  • Notwendigkeit schneller Nutzerbindung: Die Zielgruppe muss sofort überzeugt werden. Die Landingpage muss das Angebot direkt auf dem ersten Bildschirm klar verständlich und attraktiv präsentieren.

  • Unterschiedliche Qualität der Quellen: Die Qualität der Webseiten variiert stark. Es ist wichtig, Quellen zu analysieren und White- sowie Blacklists rechtzeitig zu aktualisieren.

  • Bedarf an ausreichenden Daten: Für fundierte Rückschlüsse wird eine solide Datenbasis benötigt. Man sollte eine Kampagne nicht anhand zu kleiner Traffic-Mengen bewerten.

  • Hohe Anforderungen an die Landingpage: Eine schnelle Ladezeit, fehlerfreie Darstellung und ein klares Angebot wirken sich direkt auf die Conversion-Rate aus.

  • Kontrolle der Frequenz nötig: Frequency Capping hilft dabei, Mehrfachkontakte zu vermeiden und das Budget effizienter einzusetzen.

Für welche Produkte eignet es sich?

Popunder gilt als universelles Format, entfaltet seine größte Wirkung jedoch im Performance-Marketing – dort, wo große Traffic-Mengen, schnelles Hypothesentesten und das Skalieren erfolgreicher Setups entscheidend sind.

Besonders gut eignet sich das Format für:

  • iGaming und Betting – zwei der populärsten Vertikalen für Popunder.

  • Dating – dank hoher Reichweite und großer Traffic-Volumina.

  • Utilities und VPN – Apps, Browser, Antivirenprogramme, VPNs und andere Software-Dienste.

  • Sweepstakes und Subscription-Angebote – ein einfacher Funnel hilft bei der effizienten Skalierung der Kampagnen.

  • Finanzprodukte, mobile Apps und E-Commerce – bei richtiger Konfiguration und der Nutzung hochwertiger Landingpages oder Prelander.

Für komplexe oder hochpreisige Produkte mit langer Entscheidungsphase kann Popunder ebenfalls eingesetzt werden. In solchen Fällen erzielt das Format seine maximale Effizienz jedoch meist in Kombination mit einem Prelander oder anderen Aufwärm-Instrumenten für die Zielgruppe.

Strategien für die Arbeit mit Popunder

Popunder kann je nach Offer und Kampagnenziel als Haupt-Traffic-Quelle oder als Teil eines komplexeren Funnels genutzt werden.

  • Direkte Weiterleitung auf die Landingpage: Eignet sich für einfache Angebote mit kurzem Funnel. Der Nutzer gelangt direkt auf die Produktseite und kann die Zielaktion ausführen.

  • Start über einen Prelander: Eine Zwischenseite hilft dabei, das Interesse des Nutzers zu wecken, die Vorteile des Produkts zu erklären und ihn auf die Haupt-Landingpage vorzubereiten. Besonders relevant für iGaming, Betting, Nutra und Finanz-Offers.

  • Einsatz von Quizzes: Ein kurzes Quiz hilft dabei, die Zielgruppe zu segmentieren, das Engagement zu steigern und den Nutzer zum passendsten Angebot zu leiten.

  • Kombination mit anderen Formaten: Popunder lässt sich hervorragend mit Native Ads, Push, In-Page Push und Video kombinieren, um die Anzahl der Kontaktpunkte mit der Zielgruppe zu erhöhen.

  • Skalieren erfolgreicher Setups: Sobald ein profitables Setup gefunden wurde, können die Volumina über neue Quellen, GEOs, Gebote und Budgets gesteigert werden.

Wie bewertet man die Effizienz?

Die Effizienz von Popunder sollte nicht nur an Klicks und Klickpreisen gemessen werden, sondern an Kennzahlen, die die Gesamtzahlung und Rentabilität der Kampagne widerspiegeln:

  • Conversions und CR (Conversion Rate): Zeigen den Anteil der Nutzer, die die Zielaktion ausgeführt haben.

  • CPA (Cost per Acquisition): Hilft dabei, die Kosten pro Conversion zu verstehen und sie mit den Zielvorgaben zu vergleichen.

  • ROI und ROAS: Ermöglichen die Bewertung der Gesamtrentabilität der Werbekampagne.

  • Quellqualität: Die Analyse nach Traffic-Quellen hilft, leistungsschwache Placements abzuschalten und das Budget auf effektive Quellen umzuverteilen.

  • Metriken nach Geräten, GEOs und Browsern: Helfen dabei, die profitabelsten Segmente zu identifizieren und gezielt zu skalieren.

Eine regelmäßige Optimierung auf Basis dieser Daten ermöglicht es, den CPA zu senken und den Endgewinn zu steigern.

Tipp: Ziehen Sie keine voreiligen Schlüsse aus geringen Datenmengen. Sammeln Sie erst ausreichend Statistiken, schalten Sie dann schrittweise schwache Quellen ab und skalieren Sie die effektiven Placements.

Wo kann man Popunder schalten?

Popunder wird über Werbenetzwerke geschaltet, die Zugang zu Placements sowie Tools zur Einstellung von GEOs, Targeting, Geboten und Kampagnen bieten.

Bei der Auswahl eines Netzwerks sollte man auf das Traffic-Volumen, die Qualität, das Vorhandensein direkter Publisher-Placements, die Analyse-Optionen und die Moderationsgeschwindigkeit achten – davon hängen der Erfolg und die Skalierbarkeit der Kampagne ab.

Eines dieser Werbenetzwerke ist unser Partner – OctoClick.

OctoClick ist eine Self-Serve-Werbeplattform mit Traffic von direkten Publishern. Das Netzwerk besteht seit über 9 Jahren, generiert mehr als 100 Millionen Impressionen pro Tag und deckt über 200 GEOs ab.

Auf der Plattform stehen Popunder, Native, In-Page Push und Video zur Verfügung, ebenso wie flexible Targeting-Optionen, Kampagnen-Management-Tools und ein eigenes Anti-Fraud-System. Popunder bleibt eines der Kernformate des Netzwerks, insbesondere mit großen Traffic-Volumina in den GUS-Staaten.

Vorteile der Quelle:

  • Direkter Traffic von Publishern ohne Resale: Alle Placements werden geprüft, und das hauseigene Anti-Fraud-System hilft dabei, minderwertigen Traffic herauszufiltern.

  • Umfangreiche Optimierungsmöglichkeiten: Über 10 Targeting-Arten, Micro-Bidding, flexibles Gebotsmanagement und Überwachung der Konkurrenzpreise.

  • Komfortable Analysen: Integrierte Statistiken und einfache Einrichtung von S2S-Postbacks ermöglichen eine effiziente Kampagnenanalyse.

  • Persönlicher Manager für jeden Kunden: Unterstützung bei Start, Optimierung und Skalierung unabhängig vom Budget.

  • Individueller Ansatz für Großkunden: Das OctoClick-Team unterstützt bei der Kampagnenführung und Skalierung der Ergebnisse nahezu wie ein externes In-house-Team.

Erstellung einer Werbekampagne

Die Registrierung bei OctoClick dauert nur wenige Minuten: Ein Konto kann per E-Mail oder über Google erstellt werden. Bei der Registrierung empfiehlt es sich, Telegram anzugeben, damit der persönliche Manager bei der Einrichtung, dem Start der Kampagne und bei aufkommenden Fragen helfen kann.

Die Mindesteinzahlung beträgt 20 $. Für einen vollständigen Popunder-Test wird jedoch empfohlen, mindestens 50–100 $ einzuplanen – dies reicht in der Regel aus, um erste Daten zu sammeln und das Potenzial des Offers zu bewerten.

Einrichtung

Schritt 1

  • Gehen Sie in OctoClick zum Bereich „Kampagne erstellen“. Wählen Sie Vertikale, Thema und stellen Sie das Stundenbudget ein;

  • Wählen Sie die Targeting-Einstellungen;

  • Auf Ebene 3 können Sie Voreinstellungen (Presets) für Tracking-Links auswählen sowie zum Bereich für die S2S-Postback-Einrichtung wechseln;

Schritt 2

  • Wechseln Sie in den Bereich „Werbemittel“ (Creatives);

  • Fügen Sie ein neues Werbemittel hinzu und verknüpfen Sie es mit der erstellten Werbekampagne;

  • Im ersten Schritt können Sie den Typ (Format) des Werbemittels wählen – in unserem Fall Popunder;

  • Im zweiten Schritt können Sie Targeting-Einstellungen für das einzelne Werbemittel festlegen oder die Einstellungen übernehmen, die Sie auf Kampagnenebene angegeben haben;

  • Im dritten Schritt können Sie Gebote festlegen und Bedingungen hinzufügen (Gebote für eine bestimmte Nutzergruppe). Zudem können Sie auf Basis Ihrer Targeting-Einstellungen das Traffic-Volumen festlegen, das Sie für das aktuelle Werbemittel einkaufen möchten. Das Gebot beeinflusst direkt das einkaufbare Traffic-Volumen.

Schritt 3

  • Im Bereich „Berichte“ (Report) können Sie die Effizienz der Kampagnen anhand der wichtigsten Metriken verfolgen: Impressionen, Klicks, CPC und Ausgaben.

  • Für eine tiefere Analyse lässt sich der Bericht an den gewünschten Datenschnitt anpassen – nach Zonen-ID, Werbemittel-ID, Kampagnen-ID und weiteren Parametern.

In OctoClick lassen sich zudem die Gebote der Konkurrenz, Traffic-Volumina nach Formaten und GEOs sowie Mindestpreise nachverfolgen.

Fazit

Popunder bleibt eines der effektivsten Werbeformate dank hoher Traffic-Mengen, erschwinglicher Kosten und eines hohen Skalierungspotenzials. Bei richtiger Konfiguration und regelmäßiger Optimierung kann es in verschiedensten Vertikalen stabile Ergebnisse liefern.

Wenn Sie das Format testen möchten, probieren Sie OctoClick aus. Die Plattform bietet hochwertigen Traffic von direkten Publishern, flexible Einstellungen und ein breites Spektrum an Tools sowohl für erste Tests als auch für groß angelegte Kampagnen.

Die Mindesteinzahlung beträgt nur 20 $, und mit dem Promo-Code SPYHOUSE10 erhalten Sie +10 % auf Ihre erste Einzahlung.

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